Sauber verkabelt statt sichtbar verlegt
Wenn Kabel in Leerrohr, Unterputzdose oder Kabelkanal verschwinden sollen, entscheidet sich der Erfolg an zwei Stellen: am Übergang von der Wand zum Gerät – und daran, ob sich das Kabel überhaupt einziehen lässt. Genau dafür ist das Lyndahl-Einbauprogramm gemacht.
Wofür unsere Kunden es einsetzen
- Wohnraum und Heimkino – Beamer an der Decke, Zuspieler im Sideboard, nichts liegt sichtbar
- Besprechungs- und Schulungsräume – ein Anschlussfeld am Tisch statt loser Kabel
- Technik- und Serverräume – definierte Übergabepunkte statt gewachsener Provisorien
- Studio und Werkstatt – wechselnde Geräte an einer festen Anschlussstelle
Die drei Bauformen – welche passt zu Ihrem Vorhaben?
Keystone-Module
Das flexibelste System: Sie bestücken einen Rahmen mit genau den Anschlüssen, die Sie brauchen. Verfügbar unter anderem als HDMI, USB 2.0 und 3.0, RJ45 in CAT 5e und CAT 6a, BNC, 3,5-mm-Klinke und Polklemme – in Schwarz und Weiß. Ändert sich der Bedarf, tauschen Sie ein einzelnes Modul statt der ganzen Dose.
Adapterkabel zur Frontplattenmontage
Kurze, konfektionierte Stücke mit Buchse auf beiden Seiten – ideal, wenn hinter der Blende wenig Platz ist. Es gibt sie für HDMI, DVI-I, VGA, DisplayPort, RJ45, Cinch, USB und Klinke, teils auch abgewinkelt oder in flacher Bauform für enge Einbausituationen.
Einbau- und Flanschdosen
Die robuste Variante für Wand, Möbel oder Gehäuse – etwa die HDMI-Durchgangsdose oder Lautsprecher-Wandeinbaudosen in Edelstahl für gängige Schalterdosen.
Wonach uns Kunden am häufigsten fragen
Das Kabel soll durchs Leerrohr – worauf muss ich achten?
Der Stecker bestimmt den nötigen Rohrdurchmesser, nicht das Kabel. Ein montierter HDMI-Stecker braucht deutlich mehr Platz als die Leitung selbst. Deshalb lohnt der Blick auf flache Adapterkabel und darauf, den Übergang an der Dose statt im Rohr zu machen. Ziehen Sie immer eine Reservelitze mit ein – Nachrüsten ohne Einziehhilfe ist mühsam.
Wie lang darf eine HDMI-Strecke sein?
Als Faustregel gilt: Je höher die Auflösung, desto kürzer die sichere Strecke. Bei Full HD sind längere Wege meist unkritisch, bei 4K wird es ab etwa 10 Metern heikel. Über solche Distanzen arbeitet man besser mit einem Übertragungssystem statt mit einem sehr langen Passivkabel. Rufen Sie uns an, bevor Sie in die Wand bohren – die Strecke lässt sich vorher durchrechnen.
Muss ich löten können?
Nein. Keystone-Module und Adapterkabel werden gesteckt beziehungsweise verschraubt. Löten ist nur bei bestimmten Lautsprecherblenden nötig.
Schwarz oder Weiß – und passt das zu meinem Schalterprogramm?
Die Module gibt es in beiden Farben; Einbaudosen zusätzlich in Edelstahl. Für gängige Schalterdosen sind die Maße passend gewählt. Wenn Sie unsicher sind, schicken Sie uns ein Foto Ihrer vorhandenen Dose.
Beratung vor dem Kauf
Feste Installationen lassen sich später nur mit Aufwand korrigieren. Wenn Sie uns Ihre Situation schildern – Raum, Entfernung, geplante Geräte, vorhandene Leerrohre –, sagen wir Ihnen vorab, was funktioniert und was nicht. Diese Beratung ist kostenlos und Teil unseres Angebots.